Suppen sind bei mir oftmals so eine Sache, mögen tu‘ ich sie sehr gerne, es müssen jedoch die äußeren Bedingungen dazu passen. Das aktuell ‚greislige‘ (scheußlich) Münchner Wetter liefert hierfür die Besten nur denkbaren Bedingungen. Irgendwie konnte ich mich aber mit den Suppen Basics auf Kartoffel, Karotten o.Ä. Basis nicht so richtig anfreunden, also flott mal etwas Neues probieren. Suppen auf Maisbasis kannte ich bisher nur aus diversen Restaurants, in verschiedensten Ausführungen.

So habe ich sie vermehrt in der deutschen, gut bürgerlichen Küche beobachten kommen, aber auch der indischen Küche ist Mais als Hauptbestandteil einer Suppe nicht fremd. Mit den indischen Suppen konnte ich mich jedoch bisher nicht wirklich anfreunden, so glänzten diese oftmals durch eine sehr wässrige Konsistenz und schmeckten auch so. Ob das nun ein Argument gegen diesen Typus der Suppe oder gegen die indischen Restaurants in denen ich gegessen habe ist, vermag ich nicht zu sagen. Meine Tendenz spricht eher gegen die Suppe, da die Restaurants sonst größtenteils sehr lecker waren.

Die hier gezeigte Suppe bildet ein wenig denn Gegenpol, im Gegensatz zu wässrigen Suppen wird hier deutlich weniger Flüssigkeit verwendet, sodass eine cremige Konsistenz entsteht. Die Kokosmilch sorgt noch für einen leichten geschmacklichen Kontrast, nicht zu präsent, aber dennoch noch eine leichte, interessante Note. Durch die Sahne und das spätere Aufschlagen bringt man dennoch eine gewisse Luftigkeit in die ganze Angelegenheit. Die Chili sorgt für eine angenehme Schärfe, je nach Geschmack kann man diese aber auch ganz weglassen oder durch eine andere Sorte ersetzen. Die doch recht scharfen Bird Eyes sind nicht die Sache eines jeden.

Bevor ich euch das Rezept gebe, noch eine kurze Anmerkung: Nächste Woche wird es wohl hier etwas ruhiger, da ich auf dem Foodbloggercamp in Reutlingen bin. Ich freue mich riesig darauf, da ich fest davon überzeugt bin, einige neue interessante Ideen und Einblicke zu erhalten. Ein ausführlicher Bericht folgt natürlich :).

Kokos-Maisschaumsuppe mit Tramezzini Croutons
Verfasser: 
Art: Suppe
Vorbereitungszeit: 
Arbeitszeit: 
Gesamtzeit: 
Portionen: 4 Teller
 
Zutaten
  • 1 große Gemüsezwiebel
  • ½ Bird Eye Chili
  • 400gr Mais (aus der Dose oder frisch)
  • 500ml Gemüsefond
  • 50ml Kokosmilch
  • 125ml Sahne
  • 3TL Curry
  • 1 Limette
  • 1 Tramezzini
Zubereitung
  1. Die Gemüsezwiebel grob hacken und zusammen mit den abgetropften Maiskörnern und der halben Chilischote in etwas Olivenöl anschwitzen (ca. 5min)
  2. Nachdem das Gemüse einige Minuten angeschwitzt wurde, bestäubt man dieses mit dem Currypulver. Anschließend noch ein paar schwitzen lassen (nochmal ca. 5min).
  3. Jetzt mit der Kokosmilch und der Gemüsebrühe angießen und ungefähr eine halbe Stunde köcheln lassen.
  4. EL der Maiskörner als Einlage (für jeden Teller ein Esslöffel) beiseite legen und das Gemüse mit dem Pürierstab verarbeiten.
  5. (Die sehr grobe Suppe kann man nun noch durch ein Sieb passieren.)
  6. Die Sahne zugeben, mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Mit dem Pürierstab schaumig schlagen.
  7. Zum Anrichten gibt man die Suppe, zusammen mit der Einlage in einen Teller oder Becher. Zusätzlich zu den Maiskörnern habe ich noch die Croûtons aus Tramezzini als Einlage verwendet. Für die Croûtons schneidet man das Tramezzini in kleine Würfel und bäckt die in einer heißen Pfanne mit geschmolzener Butter kurz heraus.