Irgendwie ist es in meiner Küche aktuell doch sehr ruhig. Dies hängt einerseits ein wenig mit dem Job zusammen, andererseits mit den absurd hohen Außen- und Innentemperaturen. Aktuell schaffe ich es nur mit Müh‘ und Not die Temperatur in meiner Wohnung unter 30°C senken kann.

Dazu ist das riesen Projekt für die neue Küche weiterhin akut. Der Planungs- und Organisationaufwand ist leider doch deutlich höher als ich zu Anfang gedacht hätte. Aber immerhin habe ich nun ein Küchenstudio gefunden, das mich sowohl von den Preisen als auch von der vermittelten Kompetenz überzeugen konnte (eins von Beiden findet man oft, beides wird dann schon wieder schwerer…. Ich könnte Geschichten erzählen…).

Daher bin ich aktuell froh, wenn ich zum Ersten daheim bin und zum zweiten schnellstmöglich in einen Park, an den See oder ins Schwimmbad wechseln kann. Je nach Tagesform kann man vor oder nach dem Besuch einer solchen Örtlichkeit einen kleinen Drink genießen.

Meine liebe Frau Mama hat mir die letzten Wochen einen Jahresvorrat (haha – hält vielleicht 3 Monate) an Holunderblütensirup vorbei gebracht. Den Sirup macht sie jedes Jahr, umso älter ich werde umso lieber mag ich den Holunder. Als Kind konnte ich nie sonderlich viel damit anfangen. Einzig frittierte Blüten des Holunderbusches kamen in meinen favorisierten Zubereitungsarten vor.

Mit Mineralwasser und Eis ist das schon ganz großes Kino, mit ein wenig Alkohol wird aber Klassiker daraus. Der Sirup würde natürlich grundlegend erstmal zu Hugo o.Ä. einladen, wie ich aber bereits mal geschrieben hatte, bin ich nicht der größte Fan von Schaumweinen. Daher habe ich mir diese Variation überlegt.

Relativ wenig Alkohol, dazu die schönen frischen Aromen von Gurke und Minze harmonieren super mit der Süße und Fruchtigkeit des Hollunderblütensirups. Je nach Belieben kann man noch mehr oder weniger Holunderblüte und Limettensaft nehmen und so die Charakteristik des Cocktails erheblich verändern. Der Basilikum sollte merklich vorhanden sein, aber sich nicht in den Vordergrund drängen.

Der Drink eignet sich natürlich nicht nur für den Feierabend, auch als leichter sommerlicher Aperitif zu Salat, Pasta oder Fisch ist der Hollerblüten-Refresher wunderbar geeignet.

5.0 from 1 reviews
Hollerblüten Refresher
Verfasser: 
Art: Cocktail
Vorbereitungszeit: 
Arbeitszeit: 
Gesamtzeit: 
Portionen: 1 Weinglas
 
Zutaten
  • 3cl Wodka
  • 4 Blätter Minze
  • 1 Scheibe Gurke
  • 1 Blatt Basilikum
  • 1,5cl Holunderblütensirup
  • 1/16 Limette
  • Mineralwasser
Zubereitung
  1. Die Limette leicht in ein Weißweinglas anpressen und das Sechzehntel in das Glas geben.
  2. Basilikum und Minze in der hohlen Hand halten und mit der anderen Hand kurz "abklatschen". Damit zerstört man die Zellstrukturen und die ätherischen Öle werden leichter freigesetzt. Basilikum und Mine zusammen mit der Gurkenscheibe in das Weinglas geben.
  3. Mit Eis auffüllen und den Wodka und den Hollerblütensirup zugeben.
  4. Mit Mineralwasser auffüllen und umrühren.